Krajna direkcija: To bě njeprawda


Antwort

Dramatische Wende im Behörden-Umgang mit der Fällung der alten Lugaer Weide:

1. Erstmals heißt es plötzlich, dass (mittlerweile?) von der Gemeinde die Auflage an den Grundstücksbesitzer erteilt wurde, drei neue „standortgerechte“ (!) Bäume zu pflanzen. Davon war bisher, trotz wiederholter Beschwerden auch mit Blick auf ausbleibende Ausgleichsmaßnahmen, nie die Rede.

2. Die Landesdirektion Dresden stellt fest, dass die Gemeinde bei der Genehmigung der Baumfällung „nicht hinreichend geprüft“ habe, „ob der Ausnahmegenehmigungstatbestand (…) vollständig erfüllt worden ist“.

3. Die Kommunalaufsicht des Landratsamtes, die bisher trotz des Untersuchungsergebnisses, dass die Weide entgegen der Behauptung des Bürgermeisters gar nicht krank war, zu verstehen gab, dass es keinen Grund zum weiteren Eingreifen gebe, „hat den Bürgermeister sowie die zuständige Abteilungsleiterin daraufhin zur Vermeidung möglicher Wiederholungsfälle“ (!) „eindringlich auf die Beachtung auch der selbst erlassenen Rechtsvorschriften hingewiesen“.

Also ist es nun amtlich: Die Genehmigung der Fällung der Weide war Unrecht, und es besteht in Neschwitz offenbar Wiederholungsgefahr, weshalb es eindringliche Hinweise der Kommunalaufsicht gegeben hat. (Das komplette Schreiben der Landesdirektion s.u. „Antwort“).

Die alte Weide, größter Baum unseres Dorfes, wurde am 30. Januar gefällt. Am 24. April haben wir eine immerhin schon 20 Jahre alte Weide als Nachfolgerin gepflanzt.

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